CO-CREATION UND DESIGN THINKING

Co-Creation ist aus meiner Sicht die wirkungsvollste Form der Zusammenarbeit. Und sie verändert einfach alles.

Wenn Sie aus einer Agentur oder einem Beratungsunternehmen kommen, kennen Sie dieses Dilemma vermutlich. Sie sollen Lösungen für Ihre Kunden finden, zu einem Zeitpunkt, wo diese selbst noch nicht wissen, was sie überhaupt brauchen und wollen. Dadurch entsteht oft ein (teures) Ratespiel, das sich nur anhand von Trial & Error und viel Zeit und Anstrengung zu einem Ergebnis entwickelt, das schlussendlich für beide Seiten nur so halbwegs passt.

Doch es geht auch ganz anders. Und hier kommt Co-Creation ins Spiel. Wenn Sie Ihre Kundinnen und Kunden gleich von Beginn an in den Kreationsprozess einbinden, schaffen Sie damit 3 große Vorteile für alle Seiten.

1) Sie unterstützen die Kundenseite dabei, Klarheit über ihre Bedürfnisse, Erwartungen und Anforderungen zu erlangen. Dadurch erschaffen Sie ein gemeinsames Bild und verringern die Gefahr an den Zielen vorbei zu konzipieren.

2) Sie binden die Kundenseite in den Entwicklungsprozess ein und bekommen frühzeitig Feedback zu Ihrem Lösungsweg. Dadurch können Sie rasch darauf reagieren und Ihre Ideen dementsprechend  anpassen. Sie ersparen sich Konzeptionsphasen im Blindflug.

3) Sie erschaffen durch diese Art der Zusammenarbeit ein gemeinsames Lern- und Entwicklungsfeld. Diese Erfahrung bindet Ihre Kundinnen und Kunden stärker an Sie. Denn nichts gibt so viel Vertrauen wie das Gefühl zu 100% verstanden zu werden und gemeinsam zu wachsen. 

Menschenrechtsbildungs-Team, Amnesty International

Christine hat uns mit ihrer ausgezeichneten Expertise durch einen Strategieprozess für unsere wichtigste Zielgruppe geführt.

Dank ihrer Begleitung haben wir neue Wege erschlossen, wie wir Menschenrechte erfolgreich vermitteln können.

www.amnesty.at

Wann macht Co-Creation Sinn?

Aus meiner Erfahrung eignet sich Co-Creation für alle Arten der Produkt-, Lösungs- und Innovationsentwicklung.

Ich habe Co-Creation Prozesse bereits in vielen unterschiedlichsten Organisationen und Projektphasen eingesetzt. Gerne berate ich Sie dabei, herauszufinden, wo Sie gerade stehen und inwieweit ein Co-Creation Workshop Sinn macht. Folgende Einsatzbereiche haben sich bewährt:

Der klassische Weg

Sie stehen am Beginn eines Projektes und möchten Produkte oder Services entwickeln, die den Bedürfnissen Ihrer Zielgruppe passgenau entsprechen. Sie planen einen Prozess, der beim Verstehen Ihrer Zielgruppe beginnt und zum Prototyping und Testen Ihrer Lösungen führt.

Der punktgenaue Einsatz

Sie setzen Co-Creation in der Ideenphase ein, um auf komplett neue, innovative Lösungen zu kommen und weg vom 08/15 Denken zu kommen. 

Oder Sie starten einen Co-Creation Prozess mit ihren Kundinnen und Kunden in der Prototyping-Phase, um möglichst schnell und umfassend Feedback zu Ihren Ideen zu erhalten.

Häufig wird Co-Creation auch in einer frühen Projektphase eingesetzt, wo es darum geht, ein gemeinsames Bild mit der Kundenseite zu ihren Erwartungen und Bedürfnissen zu bekommen.

 

Auch in der Auftragsklärung kann ein Co-Creation Workshop sehr hilfreich sein, weil er dabei hilft herauszufinden, wie die konkreten Ziele aussehen.

Die Methodenkompetenz

Viele Agenturen möchten zukünftig gerne selbst Co-Creation Prozesse durchführen und lassen sich bei den ersten Malen von mir begleiten, um interne Methodenkompetenzen zu erlangen. Manche Beratungsunternehmen wollen auch einfach nur einmal "live" ausprobieren, ob diese Art des Arbeitens für ihre Kundenprojekte sinnvoll ist und unter welchen Bedingungen dies möglich ist. 

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Überlegen Sie, ob und wo Co-Creation in ihrem Projekt sinnvoll ist?

Gemeinsam finden wir es heraus – ich freue mich auf unser Gespräch.

mail@christine-mark.com

+43 699 125 44 054

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Welche Methoden ich einsetze und warum.

Ich arbeite in meinen Beratungen mit dem Design Thinking Ansatz und verbinde diesen mit der Veränderungskurve der Theory U und den Grundsätzen der systemischen Denkweise.

Die Kombination dieser verwandten Welten macht den Erfolg meiner Arbeit aus, denn damit erschaffe ich Verbundenheit und einen vertrauensvollen Raum und dadurch entsteht ein gemeinsames "Kommen lassen" von neuen Ideen und Lösungen. 

Diese Form der Zusammenarbeit bringt nicht nur innovative, erfolgreiche Lösungen, sondern sie hebt auch die Beziehungen im Team und zur Kundenseite auf eine ganz neue Ebene. 

 

Warum Design Thinking?

Der Design Thinking Ansatz beginnt, im Gegensatz zu vielen anderen Entwicklungsprozessen nicht mit der Herstellung eines Produktes oder Services, sondern mit dem Wissen um die Bedürfnisse der Zielgruppe. Erst danach wird, aufbauend auf diesen Kenntnissen, eine Lösung dafür entwickelt. Dadurch wird sichergestellt, dass die entwickelten Innovationen auch tatsächlich Sinn machen. Abgesehen davon, dass der Prozess sehr kreativ ist und unglaublich viel Freude macht, wird er dadurch auch zu einer sehr effektiven und kostengünstigen Methode, weil die Gefahr "am Markt vorbei zu produzieren" dadurch enorm verringert wird.

Mit Design Thinking lassen sich komplexe Problemstellungen aus allen Lebenslagen und Unternehmensbereichen lösen. Die Herangehensweise ist prozessorientiert und beinhaltet sowohl analytische als auch kreative Methoden. Und das Schöne daran ist: je diverser das Team zusammengestellt ist, desto bessere Lösungen entstehen. Somit eignet sich Design Thinking auch wunderbar dafür, Silodenken und Abteilungs-Konkurrenzverhalten aufzulösen. Denn nichts bringt Menschen näher zusammen als das gemeinsame Arbeiten am gleichen Ziel. 

Warum Theory U?

Die Theory U von C. Otto Scharmer beschäftigt sich damit, "wie das Neue in die Welt kommt". Diese Theorie kommt vor allem in Veränderungsprozessen, Transformationsprojekten und im neuen Führungsverständnis vieler Unternehmen vor. Der U-Prozess verläuft über die 3 Ebenen Kopf, Herz und Intuition und ermöglicht durch diese Verbindung, Altes loszulassen, und Neues / die Zukunft wahrzunehmen.

Für mich ist die Theory U wie das fehlende Puzzlestück im Design Thinking Prozess.

Denn was im Design Thinking Ansatz fehlt, sind aus meiner Sicht 2 Dinge:

  1. Das bewusste Aufgeben von vorherrschenden Vorstellungen und Ideen.

  2. Das Erschaffen der Verbindung zwischen Individuum und Kollektiv.

Denn erst, wenn ich mich von Bestehendem löse und ein Vakuum zulasse, dann kann wirklich Neues entstehen. Und erst, wenn ich mich in unterschiedliche Perspektiven und Themen hineinfühlen kann und meinen eigenen Part erkenne, dann beginne ich zu begreifen, worum es tatsächlich geht.

Deshalb sind Design Thinking und die Theory U eine perfekte Synthese für mich.

Warum die systemische Denkweise?

Ich bin durch und durch "Systemikerin", das bedeutet, ich sehe mich als Beraterin und Prozessbegleiterin und ich entwickle keine Lösungen oder Tipps für Ihre Herausforderungen und Themen. Denn ich glaube, dass sich ein System nur von innen heraus verändern kann und dass passende Lösungen nur aus dem Unternehmen selbst entstehen können und niemals von außen vorgegeben werden können.

Was ich als meine Aufgabe sehe, ist einen vertrauensvollen Rahmen und einen sicheren Prozess zu schaffen und Sie bei der Innovationsfindung und Problemlösung zu begleiten. Ich führe Sie und Ihr Team wirksam durch Ihre Prozesse und ich unterstütze Sie dabei mit bewährten Methoden und meiner Expertise im Sichtbar-machen und dem Fokussieren auf das Wesentliche.

Linh Dinh, fifty1

Christine hat das wunderbare Talent bei Teilnehmenden das Denken wieder bei Null anfangen zu lassen, so dass bei vorgeprägten Themen alle wieder auf ganz neue, nie dagewesene Ideen kommen. Das gelingt ihr durch eine exzellente Facilitation, die on-point ist und gleichtzeitig jede Menge kreativen Raum lässt.

www.fifty1.co